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FDP fordert mehr Transparenz bei Müllgebühren

Pressemeldung vom 17.08.2015

Nach MVA-Besuch: FDP fordert mehr Transparenz bei Müllgebühren

„Die stark von einander abweichenden Müllgebühren im Kreis Wesel sind für viele Bürger nicht mehr nachvollziehbar. Hier ist dringend mehr Transparenz erforder-lich,“ forderte der Vorsitzende der FDP im Kreis Wesel, Michael Terwiesche, nach einem Besuch der FDP in der Müllverbrennungsanlage Asdonkshof. Der Ge-schäftsführer der MVA, Peter Bollig, hatte die Liberalen zunächst über die in der MVA stattfindenden Tätigkeiten zur Beseitigung und Verwertung des Abfalls infor-miert. Nach einer Besichtigung der Anlagen hat der FDP-Kreisvorstand mit Herrn Bollig über das Zusammensetzen und die Höhe der Müllgebühren diskutiert. Dabei haben die Vertreter der FDP negativ angemerkt, dass aus Sicht des Bürgers für dieselbe Dienstleistung, nämlich die Entsorgung des Hausmülls, in den Städten und Gemeinden des Kreises stark unterschiedliche Gebühren gefordert werden. Herr Bollig unterstrich, Grund dafür seien möglicherweise unterschiedliche Abho-lintervalle der Tonne und/oder das Hineinrechnen der Bioabfall- und der Gelben Tonne etc. Terwiesche erklärte, die Städte und Gemeinden sollten auf ihrer Inter-net-Seite ihre Gebührenzahler nachvollziehbar und transparent darüber informie-ren, aus welchen Komponenten sich die Abfallgebühr zusammensetzt, und warum es innerhalb des Kreises Wesel stark von einander abweichende Abfallentsor-gungsgebühren gibt.