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FDP startet Kampagne für liberale Ladenöffnungszeiten

Der Vorsitzende der FDP im Kreis Wesel, Michael Terwiesche, hat mitgeteilt, dass die Kreis-Liberalen in den kommenden Wochen mit Infoständen und öffentlichen Veranstaltungen für die Beibehaltung der liberalisierten Ladenöffnungszeiten werben wollen.

„Die liberalen Ladenöffnungszeiten haben sich in der Praxis voll und ganz bewährt. Die Freiheiten, die das Ladenöffnungsgesetz den Menschen in Nordrhein-Westfalen gegeben hat, werden von den Einzelhändlern und Verbrauchern, aber auch von den Arbeitnehmern geschätzt", erklärte Terwiesche.

Die FDP fordert, dass Verbraucher und Einzelhändler auch künftig selbst entscheiden können, wann sie einkaufen oder ihre Geschäfte öffnen wollen. „Die Arbeitswelt hat sich ebenso wie das Einkaufsverhalten in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Die Ladenöffnungszeiten einzuschränken, wäre unsinnig und rückschrittlich", sagte Terwiesche. Er betonte, dass die liberalisierten Ladenöffnungszeiten zur Belebung der Innenstadt beitragen und ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor für den Kreis Wesel seien. „Unsere örtlichen Einzelhändler stehen in einem harten Wettbewerb, insbesondere mit dem zunehmenden Internethandel. Dabei müssen wir Ihnen helfen, statt sie zu behindern."

Wie bereits der Evaluierungsbericht der Landesregierung gezeigt hat, hat die Freigabe der Ladenöffnungszeiten zu keinen relevanten Beeinträchtigungen in familienpolitischer, gesundheitlicher oder sonstiger soziologischer Hinsicht geführt. „Schließlich haben wir auch keine Rund-um-die-Uhr-Öffnung der Geschäfte mit regelmäßigen Nachtschichten der Beschäftigten," betonte Terwiesche. Die bestehenden gesetzlichen Arbeitsschutzbestimmungen gelten selbstverständlich auch für die Arbeitnehmer im Einzelhandel. Zudem gebe es Tarifverträge, die klare Arbeitszeitregelungen enthalten und sozialverträgliche Lösungen bei Spätöffnungsarbeit ermöglichen.