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FDP und DGB im Dialog

21.09.2013 - Aktuelles

Der Vorstand der FDP und die Spitze des DGB im Kreis Wesel haben sich zu einem Meinungsaustausch getroffen. Die Begegnung – so der Vorsitzende des FDP-Kreisverbandes Dr. Michael Terwiesche - war eine gute Sache und auch der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes, Michael Rittberger, äußerte sich positiv zum Austausch.

Die Arbeitslosigkeit im Kreis Wesel ist hoch. Um die 28.000 Menschen im Arbeitsamtsbezirk sind arbeitslos gemeldet. Vielen jungen und sehr vielen älteren Arbeitslosen kann der Kreis Wesel keine Perspektive geben.

Michael Rittberger wies auf die hohe Sockelarbeitslosigkeit hin. 20.000 SGB II Empfänger seien kaum noch in Arbeit zu bekommen und die Mittel für Maßnahmen würden gekürzt. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende Rainer Mull hinterfragte die Wirksamkeit der Maßnahmen.

Beide Seiten sehen eine Herausforderung in dem hohen Anteil leistungsschwacher Jugendlicher. Die Tendenz, diese Menschen schon im frühen Jugendalter in der Grundsicherung zu belassen, verursache hohe gesellschaftliche Kosten. In der Diskussion wurden Lösungspotentiale vor allem im Übergang von der Schule in den Beruf gesehen. Beide Seiten sprechen sich gegen einen Verbleib der Jugendlichen in schulischen Warteschleifen und für ihre schnellstmögliche Einbindung in lebenspraktische Bezüge aus.

Sowohl Michael Terwiesche als auch der DGB Vorsitzende Michael Rittberger haben den Austausch begrüßt und wollen den Dialog fortsetzen.