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FDP im Kreis schließt kein Wahlkampf-Abkommen mit AfD

Pressemeldung vom 06.03.2017

FDP im Kreis schließt kein Wahlkampf-Abkommen mit AfD

Die FDP im Kreis Wesel wird mit der AfD kein Abkommen über das Führen des Landtags- und des Bundestagswahlkampfes schließen. Der Kreisvorsitzende der FDP, Michael Terwiesche, betonte, Fairness und Anstand im Wahlkampf seien selbstverständlich. Die Kandidaten der FDP würden von persönlichen Verunglimpfungen und falschen Tatsachenbehauptungen absehen, ohne dass es dazu eines Abkommens bedürfe. „Die Freien Demokraten im Kreis werden keine Vereinbarung mit einer rechtsradikalen Partei unterzeichnen. Der stellvertretende AfD-Parteichef Gauland hat behauptet, er halte es für falsch, den Umgang mit dem Konzentrationslager Auschwitz zur Staatsräson der Bundesrepublik zu erheben. Der Thüringer Fraktionschef Höcke hatte das Berliner Holocaust-Mahnmal als ‚Denkmal der Schande’ bezeichnet. Die stellvertretende AfD-Vorsitzende von Storch hat einen Schießbefehl gegen Flüchtlinge gefordert“, so Terwiesche. Eine Partei, deren Vertreter immer wieder den NS-Massenmord verharmlosen und auf schutzsuchende Menschen schießen lassen wollen, sei kein geeigneter Partner einer Vereinbarung mit der FDP. Terwiesche abschließend: „Wir werden der AfD in den anstehenden Wahlkämpfen mit alle legalen Mitteln entgegentreten. Im Wahlkampf werden wir zeigen, dass die AfD keine Lösungen bietet, sondern unser Land vor die Wand fahren würde.“