Wechseln Sie zur:
Sie befinden sich hier:

Einschränkungen bei Sonntagsmärkten

25.07.2013 - Presse

„Das von der SPD geplante Gesetz zur Begrenzung des Angebotes für Neuwaren auf Sonntags- und Trödelmärkten ist ein weiterer Beweis für die Wirtschaftsfeindlichkeit der SPD. Für die Sozis sind kleine Unternehmer und Mittelständler immer noch eine Spezies, die es mit Gesetzen zu drangsalieren gilt, bis sie aufgeben.“ 

Mit diesen Worten kommentierte der FDP-Kreisvorsitzende Michael Terwiesche Überlegungen von NRW-Wirtschaftsminister Duin, auf Trödel-, Handwerks- und Weihnachtsmärkten Neuwaren zu verbieten. 

„Die Begründung des Wirtschaftsministers, auch im Einzelhandel dürfe sonntags nicht verkauft werden, ist absurd. Dann soll die SPD die Ladenöffnungszeiten für den Einzelhandel freigeben anstatt dem Handel einen weiteren Sargnagel zu verpassen,“ forderte Terwiesche, der in Moers, Neukirchen-Vluyn und Krefeld für den Bundestag kandidiert. Für die Verbraucher seien diese Brauchtumsmärkte eine wichtige Einrichtung, um sich über das Angebot an Waren zu informieren und sonntags einzukaufen. 

Terwiesche begrüßte in diesem Zusammenhang die skeptischen Äußerungen von Grünenfraktionschef Rainer Priggen. „Gut, dass die Grünen aus der Koalitionsdisziplin mit der SPD ausscheren, wenn es gilt, ein weiteres Verbotsgesetz zu verhindern, für das keine Notwendigkeit besteht. Das Angebot auf Trödelmärkten unterscheidet sich derart vom Angebot des Einzelhandels, dass durch diese Märkte keine Umsatzeinbußen zu befürchten seien.

gez. Michael Terwiesche