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Ablagerung hochgiftiger Filterstäube

07.08.2013 - Anfrage

Die RAG AG soll auch im Bergwerk Walsum hochgiftige Filterstäube aus Hausmüllverbrennungsanlagen eingebracht haben. Herr Dams, Vorsitzender der FDP-Kreistagsfraktion, fragt nach:

Sehr geehrter Herr Landrat,

die Welt am Sonntag vom 28. Juli 2013 enthält einen Artikel „Das Giftigste vom Giftigsten“. Darin hebt der frühere Abteilungsleiter im NRW-Umweltministerium Harald Friedrich hervor, dass die RAG AG auch im Bergwerk Walsum hochgiftige Filterstäube aus Hausmüllverbrennungsanlagen eingebracht hat. In diesen Filterstäuben sollen die giftigen Schwermetalle Cadmium und Blei, die krebserzeugenden polyaromatischen Kohlenwasserstoffe sowie Dioxine und Furane enthalten sein. Wegen der unterirdischen Ausdehnung der Zeche Walsum auf die Stadtgebiete von Dinslaken, Kamp-Lintfort und Voerde besteht die Gefahr, dass diese Giftstoffe schädliche Auswirkungen für die Menschen sowie Flora und Fauna im Kreis Wesel haben werden.

Zu den in dem Artikel dargestellten Sachverhalten haben wir folgende Fragen:

  1. War der Kreisverwaltung bekannt, dass im Bergwerk Walsum der RAG AG Sondermüll verbracht wurde?
  2. In dem Artikel sind Gefahren für die Kommunen Dinslaken, Kamp-Lintfort, Voerde,  Rheinberg gehört sicherlich auch dazu, beschrieben. Was werden Sie unternehmen, um die im Artikel beschriebene Gefährdung der betroffenen Bevölkerung zu vermeiden?

Mit freundlichen Grüßen
gez. Heinz Dams