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FDP stärkt Verbraucherinteressen

„Es ist nicht Aufgabe des Staates, den Bürgerinnen und Bürgern vorzuschreiben, zu welchem Zeitpunkt sie ihre Einkäufe tätigen sollen. Die verlängerten Öffnungszeiten helfen zudem denjenigen Berufstätigen, die erst spät Feierabend machen können"

Im Rahmen der aktuellen Debatte um die Verkürzung der Ladenöffnungszeiten hat der Vorsitzende der FDP im Kreis Wesel, Michael Terwiesche, hervorgehoben, dass die seit 2006 geltenden verlängerten Öffnungszeiten den Interessen der Verbrauchern dienen, ihre Einkaufszeiten selbst bestimmen zu können. „Es ist nicht Aufgabe des Staates, den Bürgerinnen und Bürgern vorzuschreiben, zu welchem Zeitpunkt sie ihre Einkäufe tätigen sollen. Die verlängerten Öffnungszeiten helfen zudem denjenigen Berufstätigen, die erst spät Feierabend machen können", so Terwiesche. Die Interessen der Verkäuferinnen und Verkäufer seien ausreichend durch Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen geschützt. Daher bedürfe es keiner starren Begrenzung der Ladenöffnungszeiten durch ein Landesgesetz. Zudem hätten die längeren Öffnungszeiten auch einen positiven Beschäftigungseffekt gehabt. So habe der Einzelhandelsverband NRW in der Expertenanhörung im Landtag mitgeteilt, dass seit 2007 die Zahl der Vollzeit-Beschäftigten um 13.000 und die der Teilzeit-Beschäftigten um 8.000 gestiegen ist. Schließlich würden verlängerte Öffnungszeiten einer Verödung der Innenstädte am Abend entgegenwirken. „Ich finde belebte Innenstädte in den Abendstunden attraktiver als dunkle, ausgestorbene Fußgängerzonen," argumentierte Terwiesche.