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Energiewende braucht mehr technische Alternativen

„Im Bemühen, den Umbau zur regenerativen Energieerzeugung zu leisten, hat sich die Politik zu früh auf nur wenige technische Alternativen festgelegt“, so Eva Mola, energiepolitische Sprecherin des FDP Kreisverbandes Wesel.

„Es zeigt sich, dass mit Windenergie, Photovoltaik und Biomasse alleine der Umbau nicht zu schaffen ist. Politische Willenserklärungen reichen nicht aus, die Effizienz einer Technik kann nicht ideologisch erzwungen werden. Es geht darum, die Zukunftsfähigkeit der Energieversorgung sicherzustellen und dies braucht Konzepte, die nicht nur die Umweltverträglichkeit, sondern auch die Versorgungssicherheit und die Wirtschaftlichkeit berücksichtigen.“

Und hier greift die Politik den Wählerwillen nicht auf! Die Bürger möchten den Ausstieg aus der Atomenergie haben. Und sie möchten bezahlbare Energie haben. Dies ist möglich, doch dazu braucht es mehr Wettbewerb um leistungsfähige technische Lösungen.

Die FDP Kreis Wesel spricht sich für regionale Energiekonzepte aus, die in internationale Netze eingebunden werden. Die Technik das Zusammenspiel zentrale und dezentrale Netze zu steuern gibt es, sie muss nun in der Praxis erprobt und weiterentwickelt werden.

Doch der Kreis Wesel hat sein energiewirtschaftliches Profil noch nicht entwickelt.

„Es wäre schön, wir hätten eine Bürgerakademie für Technikfragen“, so die energiepolitische Sprecherin des Kreisverbandes, Eva Mola. „Dann könnten die Bürgerinnen und Bürger technische Entwicklungen fachlich bewerten und auch eigene Ideen entwickeln. Meine Vision ist die solare Wasserstoffgesellschaft. Meiner Meinung nach wird das Potenzial von Wasserstoff noch zu wenig diskutiert. Neugierig bin ich allerdings auch auf die Ideen der Bergwerksnachnutzung. Warum soll die Region ihre Potenziale aus alter Industrie nicht für neue Verwendungen erschließen?“