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Hochwasserschutz am Niederrhein

01.07.2013 - Presse

"Ein Verbot des Kiesabbaus am Niederrhein, wie Bündnis 90/Die Grünen im Kreis Wesel es wollen, wird der Region nur schaden", so der stellvertretende FDP Kreisvorsitzende Rainer Mull. 

Mit Blick auf die Hochwasserschäden im Süden und Osten Deutschlands sollte eigentlich jedem deutlich geworden sein, dass gehandelt werden muss, sagt er.

"Jetzt ist nicht die Zeit, das Kind mit dem Bade auszuschütten", mahnt Rainer Mull. "Solche Grundsatzbeschlüsse setzten falsche Signale, denn der Hochwasserschutz hier am Niederrhein kann vom Kiesabbau auch profitieren!" 

Neue moderne Deiche und Polter, so erklärt er, bestehen zum größten Teil aus natürlichen Baustoffen und auch aus Kies und Sand. Diese Baustoffe werden allerdings nicht nur für den Deichbau gebraucht, sondern kommen auch beim Straßenbau zum Einsatz. Und ein Verzicht auf Abgrabungen am Niederrhein führt zwangsläufig zu einer Verknappung der Materialien. 

Der stellvertretende Kreisvorsitzende sieht die Gefahr, dass Lösungspotenziale einer verkürzten Sicht der Dinge geopfert werden und fordert einen Masterplan für den Niederrhein, ganz ohne politische Scheuklappen.