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Anfrage zu den Holzheizwerken

 

 

Anfrage zu den Holzheizwerken Moers und Alpen in der Drucksache Nr. 773/VIII „Holzheizwerke Moers und Alpen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Betriebsergebnis sowie CO2-Einsparung" ist beschrieben, dass die fixen Kosten erheblich höher sind als geplant. Wesentliches Ergebnis der Drucksache ist, dass die Entscheidungsgrundlagen für diese beiden Anlagen durch die Ist-Situation konterkariert worden ist. Daraus ergeben sich folgende Fragen:

Sehr geehrter Herr Dr. Müller, 
sehr geehrter Herr Heckmann, 

in der Drucksache Nr. 773/VIII „Holzheizwerke Moers und Alpen, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, Betriebsergebnis sowie CO2-Einsparung" ist beschrieben, dass die fixen Kosten erheblich höher sind als geplant. Wesentliches Ergebnis der Drucksache ist, dass die Entscheidungsgrundlagen für diese beiden Anlagen durch die Ist-Situation konterkariert worden ist. 

Daraus ergeben sich folgende Fragen: 

  1. Die sehr hohen Fixkosten der Holzheizwerke werden u.a. damit begründet, dass derartige Anlagen erst einmal eingefahren werden müssen. Warum hat das Ingenieurbüro diese offenkundig bekannten Umstände nicht in die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und die CO2-Einsparung einfließen lassen? 
  2. Sind die hohen Betriebskosten auch auf fehlendes Fachwissen des Betriebspersonals an den Standorten Moers und Alpen zurückzuführen? Wenn ja, könnten diese Probleme durch eine Betriebsübergabe an die KWA oder ENNI behoben werden? 
  3. Am Standort Moers ist die Heizanlage an das dortige Fernwärmenetz angeschlossen. Der Versorgungsstrang der Fernwärme für den Bereich Mühlenstraße wird im Wesentlichen aus dem Holzheizkraftwerk der ENNI im Eurotec-Gelände gespeist. Dadurch wird auch eine CO2-Einsparung bei Bezug der Fernwärme erzielt. Wir bitten die Verwaltung, das Szenario „Aufgabe des Holzheizkraftwerkes Moers und ausschließliche Fernwärmeversorgung" in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Einbeziehung der CO2-Einsparung für einen Zeitraum von 20 Jahren zu betrachten, um abzuwägen, ob diese Lösung auf Dauer nicht besser ist als der jetzige Zustand. 

Mit freundlichen Grüßen 
gez. Heinz Dams