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Gefahr für den Hochschulstandort Kreis Wesel

14.10.2014 - Pressemitteilung

 

Gefahr für den Hochschulstandort Kreis Wesel

Kreis-FDP kritisiert rot-grüne Hochschulnovelle

Der Landtag NRW hat vor kurzem mit den Stimmen von SPD und Grünen das hochumstrittene sogenannte Hochschulzukunftsgesetz verabschiedet. Das rot-grüne Hochschulgesetz beschneidet die Hochschulfreiheit massiv und schadet dem Wissenschaftsstandort NRW. Daraus ergeben sich konkrete Gefahren für die Hochschule Rhein-Waal am Standort Kamp-Lintfort, erklärte der Kreisvorsitzende Michael Terwiesche. „Unter dem Hochschulfreiheitsgesetz, das in der Zeit der Regierungsverantwortung der FDP beschlossen wurde und den Hochschulen große Autonomie ermöglichte, hat sich die Hochschule Rhein-Waal in Kamp-Lintfort hervorragend entwickelt. Mit der Rückabwicklung der Hochschulfreiheit beschneiden SPD und Grüne der Hochschule Rhein-Wall ohne Not die Möglichkeiten, diese erfolgreiche und eigenverantwortliche Arbeit fortzusetzen."

Besonders die Einführung neuer Steuerungselemente wie Rahmenvorgaben, die willkürlicher Regulierung Tür und Tor öffnen, sieht Terwiesche kritisch, wie auch die sog. Hochschulverträge: „Das Ministerium hat bei den Hochschulverträgen immer das letzte Wort. Kommt es zu keiner Einigung, kann das Ministerium den Vertrag einfach diktieren. Anstatt dass sich Kreativität und Engagement frei entfalten können, wird die Hochschule Rhein-Waal wieder zum verlängerten Arm der Ministerialbürokratie."

Zudem sorgen sich die Liberalen auch um die Kooperation der Hochschule mit der Wirtschaft im Kreis Wesel: „Diese wird im rot-grünen Gesetz erschwert. Wir brauchen jedoch die Zusammenarbeit aus Wissenschaft und Wirtschaft. Das stärkt unsere Region und macht uns als Standort für innovative Unternehmen attraktiv, die neue Arbeitsplätze schaffen", betonte Terwiesche abschließend.