Wechseln Sie zur:
Sie befinden sich hier:

Terwiesche begrüßt Euro-Mitgliederentscheid

Der FDP-Kreisvorsitzende Michael Terwiesche unterstützt die Durchführung eines Mitgliederentscheids innerhalb der FDP

Der FDP-Kreisvorsitzende Michael Terwiesche unterstützt die Durchführung eines Mitgliederentscheids innerhalb der FDP zur Frage, ob sich Deutschland an weiteren finanziellen, unbefristeten Rettungsmaßnahmen für überschuldete Euro-Mitgliedsstaaten beteiligen soll.Im Rahmen dieses Mitgliederentscheids wird des Weiteren über die Frage beantwortet, ob Deutschland gemeinschaftlich mit anderen EU-Mitgliedsstaaten für die Schulden anderer Staaten haften solle.

„Keine andere Frage bewegt die Öffentlichkeit momentan so sehr wie die Beteiligung Deutschlands an finanziellen Rettungsmaßnahmen für zahlungsunfähige EU-Mitgliedsstaaten. Die FDP ist daher im Parteienspektrum Vorreiter für eine umfassende Beteiligung aller politisch Interessierten,“ erklärte Terwiesche.

Die Frage nach der Haftung Deutschlands für überschuldete EU-Staaten sei zu wichtig, als dass sie nur im Bundestag oder gar nur im Haushaltsausschuss unter Ausschluss der betroffenen Bürgerinnen und Bürger getroffen werde. Da das Grundgesetz noch keinen Volksentscheid zulässt, sei die Befragung der Mitglieder einer Partei das richtige Mittel, um ein möglichst umfassendes Stimmungsbild zu erhalten, erklärte Terwiesche.

„Ich persönlich lehne eine zeitlich und der Höhe nach unbegrenzte Haftung Deutschlands ab. Es kann nicht richtig sein, dem schlechten Geld noch gutes Geld hinterherzuwerfen. Die Gefahr des Zusammenbruchs des Euros nach einem Ausscheiden z.B. von Griechenland sehe ich nicht, da es in der Europäischen Union mehrere Mitgliedsstaaten gibt, die nicht die Gemeinschaftswährung eingeführt haben,“ unterstrich Terwiesche. Außerdem habe es die Europäische Union bereits vor Einführung des Euros gegeben. Das Argument, ohne Euro kein gemeinschaftliches Europa, sei daher falsch, so Terwiesche abschließend.

gez. Michael Terwiesche